Wundertropfen retteten Liam (Nedeljske novice – Zeitschrift)

Ein weiterer Fall von RENS H hilft bei der Lösung der Probleme, die mit Autismus einhergehen, und eine neue Geschichte, die allen, die nach einer Lösung für ihre Probleme suchen, Hoffnung gibt. Der Artikel wurde in der Zeitschrift Nedeljske novice, einer Sonntagsausgabe der populärsten slowenischen Tageszeitung Slovenske novice, veröffentlicht.

Die Eltern des 5-jährigen Liam zogen vor 6 Jahren auf der Suche nach einem besseren Leben von Slowenien nach Österreich. Ein Jahr später wurde Liam geboren. Seine Fortschritte waren normal, bis er 1 Jahr alt wurde und mit dem MMR-Impfstoff (Masern, Mumps und Röteln) geimpft wurde. Nach Angaben von Liams Vater begann schon zwei Wochen später ein Albtraum, den kein Elternteil mehr erleben sollte. Ein glückliches und fröhliches Kind wurde still, er wollte seine Eltern nicht mehr ansehen, er begann, die ganze Welt zu ignorieren. Es hatte keinen Augenkontakt mehr, er reagierte nicht mehr auf seinen Namen, er wurde unruhig und wütend, er begann Dinge zu werfen. Sein Zustand wurde immer schlimmer. Die Ärzte diagnostizierten bei ihm Autismus und Entwicklungsprobleme in der Kommunikation.

Seine Mutter und sein Vater akzeptierten jedoch nicht, dass er nie wieder gesund werden wird (was in der offiziellen Diagnose des Arztes stand). Sie suchten nach anderen Möglichkeiten und anderen Eltern mit ähnlichen Problemen. Sie schickten Liams Proben zur Analyse in die USA, und es stellte sich heraus, dass der Junge einen hohen Aluminiumgehalt im Gehirn hat. Aufgrund der Vorschläge anderer Eltern bestellten Liams Eltern Vitamine und Mineralien aus Australien und er begann mit der RENS H-Therapie.

Liam zeigte bald Anzeichen für Veränderungen und Verbesserungen. Nach Angaben seines Vaters besuchte er eine Musiktherapie, einen Sprachtherapeut und eine Reittherapie. Der Augenkontakt kehrte langsam zurück, er begann seine ersten Worte zu sprechen, er wurde in den Kindergarten aufgenommen, wo er für sein Verhalten gelobt wurde – er tat, was man von ihm verlangte, er kooperierte, arbeitete mit anderen Kindern, sehr selten warf er sich noch auf den Boden (was er jeden Tag zuvor tat) und seine Ausbrüche waren sehr begrenzt. Auch das Autismuszentrum Ambulatorium Mistelbach lobte seine positive Entwicklung.

Im Moment ist Liam erst auf dem halben Weg zu seiner vollständigen Genesung, weil der jahrelange Autismus die Folgen hinterlassen hat und der Junge nun die verlorene körperliche und geistige Entwicklung nachholen muss. Seine Eltern wollen Liam eine Chance bieten, zu seinen Altersgenossen aufzuschließen und ein völlig normales Leben zu führen. Dazu müssen sie eine Reihe von Therapien für Kinder mit Entwicklungsproblemen in Anspruch nehmen. Das ist eine unvermeidliche Tatsache, und davor laufen sie auch nicht weg. Sie sind mit Begeisterung, Ausdauer und Geduld an die Arbeit gegangen.

Liam hat auch ein Händchen für Malerei. Eine Ausstellung seiner Werke wurde im Mai und Juni 2018 in der Bibliothek von Tone Seliškar in Trbovlje, Slowenien, gezeigt.

Quelle: Nedeljske novice, 30. 6. 2018, Foto: persönliches Archiv

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