Wie sieht die Zukunft für Menschen mit Autismus aus?

Menschen aus dem autistischen Spektrum und ihre Familien sind mit einer Reihe von Problemen konfrontiert, von denen Eltern, die keine autistischen Kinder haben, nicht einmal träumen können. Es ist eine Erfahrung, die sie sich nicht wünschen würden, dass irgendjemand sie durchlebt, nicht einmal ihre schlimmsten Feinde. Zurückhaltung, mangelnde Reaktion, Unfähigkeit mit anderen Kindern in Kontakt zu kommen, körperliche Ausbrüche und noch schlimmere Dinge gehören zum Alltag und trotz ihrer Liebe zum Kind werden Eltern und die ganze Familie an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gebracht.

Die offizielle Medizin behandelt Autismus als eine Erkrankung, die nicht behandelt werden kann, und Menschen mit Autismus erhalten in der Regel die Diagnose, dass sich die Erkrankung niemals verbessern wird. Glücklicherweise beweisen viele erfolgreiche Beispiele von Autisten, dass dies nicht unbedingt der Fall ist. In den letzten Jahren hat sich das Leben von Menschen mit Autismus und ihren Familien erheblich zum Besseren verändert.

Was sind Biomarker und was haben sie mit Autismus zu tun?

Wissenschaftler aus den USA sind vor Jahren zu der Entdeckung gekommen, dass es Biomarker gibt, die es ermöglichen zu bestimmen, welche Kinder einem höheren Risiko für Autismus ausgesetzt sind.

Biomarker sind Substanzen, die im Körper zurückverfolgt werden können. Sie sind messbare Indikatoren für bestimmte biologische Zustände oder Bedingungen.

Dr. Gerald Mizejewski vom New Yorker Gesundheitsministerium hat 2013 eine Untersuchung durchgeführt. 40 Familien mit autistischen Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren wurden in die Untersuchung einbezogen. 20 Familien gaben ihre Zustimmung zur Teilnahme, und an 16 Personen wurden Tests durchgeführt. Gegenstand des Tests war ihr Blut, das bei ihrer Geburt entnommen und in gefrorener Form aufbewahrt wurde.

Blutproben wurden zur Analyse nach Texas geschickt, wo sie auf 90 Biomarker getestet wurden. 15 Biomarker lieferten Ergebnisse. In der folgenden Tabelle sind die Biomarker dargestellt, ihr Einfluss auf die Manifestation einer autistischen Spektrumstörung bei Neugeborenen, die biomedizinisch/biochemische Verbindung und das Niveau der Biomarker (hoch oder niedrig).

Hier ist eine grafische Darstellung, welche Biomarker im Zusammenhang mit Autismus auf welche der möglichen Ursachen von Autismus wirken.

Zum Abschluss ihrer Forschung schrieben Dr. Mizejewski und andere Co-Autoren:

Das Tempo der Autismus-Forschung und des Wissenserwerbs hat in den letzten zehn Jahren exponentiell zugenommen. Dies gilt nicht nur in der Klinik, sondern auch auf der Forschungsbank. In den nächsten 5-10 Jahren können wir erwarten, dass das Gebiet des Autismus seine derzeitige Wissensbasis in den Bereichen toxische Metalle, Ernährung, GI-Biochemie, genetische Loci, medizinische Bildgebung, Autoimmunität und Entzündung des Gehirns erweitern und verbreitern wird. In der Genetik werden vermehrte Entdeckungen von Genclustering und Autismus-Suszeptibilitäts-Genloci im Vordergrund stehen. Die Messung von Schwermetallen wird sich für Messungen im Haar von autistischen Patienten, bei Kindern und Erwachsenen, eignen, um sowohl Mängel als auch übermäßige Mengen zu identifizieren. Die Entwicklung neuer Diäten und Nahrungsergänzungsmittel wird das alltägliche Wohlbefinden von Menschen mit Autismus verbessern. Die vermutete Verbindung von GI-Peptiden mit Autismus wird im Lichte der Entdeckung verfolgt, dass GI-Peptide dasselbe Gentranskript und dieselbe mRNA wie die Neuropeptide des Gehirns haben. Im Bereich der medizinischen Bildgebung werden Störungen in den motorischen und sensorischen Bereichen des Gehirns sichtbar gemacht und in Regionen wie der Amygdala und dem orbital-frontalen Kortex definiert. Die Autoimmunassoziation mit Autismus über das menschliche Leukozyten-HLA-System wird insbesondere in den HLA-DRB1*011- und HLA-DRB1*3-Regionen aufgeklärt. Die Rolle der perinatalen Testosteron-Exposition beim Syndrom des ‚extremen männlichen Gehirns‘ bei autistischen Patienten wird genauer geklärt werden. Wie im vorliegenden Bericht dargelegt, werden derzeit Verfahren zur Untersuchung von Neugeborenen zu Beginn des Autismus durchgeführt und weiter genutzt.

Was ist also neu auf dem Gebiet der Betreuung von Menschen mit Autismus?

Die obige Forschung ist 5 Jahre alt und als Dr. Mizejewski richtig vorhergesagt hat, gab es in dieser Zeit eine Reihe von Veränderungen.

Die Zusammenhang zwischen dem hohen Testosteronspiegel im Blut des Embryos und dem Auftreten von Autismus wurde bestätigt, gefolgt von weiteren Entdeckungen auf diesem Gebiet.

Tests auf Schwermetalle im Haar für Menschen im autistischen Spektrum sind inzwischen üblich und für fast jeden auf der Welt verfügbar.

Es wurden neue Diäten und Nahrungsergänzungsmittel entwickelt, die Menschen mit Autismus und ihren Familien helfen, ein besseres Leben zu führen. Einen besonderen Platz unter den Nahrungsergänzungsmitteln nimmt RENS H ein, das die Reinigung des Körpers von giftigen Metallen ermöglicht und vielen Autisten und auch anderen Menschen mit sehr unterschiedlichen Problemen geholfen hat, ihren Körper von Metallen und anderen Giftstoffen zu reinigen.

Es fehlen noch immer Tests an neugeborenen Babys auf das Niveau ihres Risikos, dem Autismus ausgesetzt zu sein, aber wir können optimistisch sein, dass dies in nicht allzu ferner Zukunft geschehen wird. All dies und andere Dinge, die im Zusammenhang mit der Betreuung von Menschen mit Autismus geschehen, können uns mit Optimismus erfüllen. Die Herausforderungen, der Stress und die Opfer sind immer noch enorm, aber das Licht am Ende des Tunnels ist jetzt heller, da es nachweislich Fälle von verbessertem Gesundheitszustand gibt. Wir glauben, dass es nur noch besser werden wird.

Quelle: Newborn screening for autism: in search of candidate biomarkers https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4981185/.

Foto Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4981185/

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